Menschen

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Mirjam Neidhart (1965)
ist freischaffende Regisseurin und Autorin. Nach ihrer Ausbildung an der Schauspiel-Akademie Zürich (heute ZHdK) war sie am KJTZ, Junges Theater Zürich, als Schauspielerin und Musikerin engagiert. Danach assistierte sie bei Frank-Patrick Steckel und begann 1993 zu inszenieren. Von 1993 – 1995 war sie Hausregisseurin an der Landesbühne Wilhelmshaven und übernahm von 1995 – 1996 die künstlerische Leitung des Theaters die Tonne. Von 1996 – 2001 inszenierte sie als freie Regisseurin in Deutschland. 2001 zog sie in die Schweiz zurück und stellte 2004 ihren Dokumentarfilm „Carry On Regardless“ an den Solothurner Filmtagen vor. Ihr Stück „Torschusspanik, intime Einsichten in die Reproduktionskrise“ wurde 2008 am Thalia Theater Hamburg uraufgeführt und in Solothurn, Barcelona, Santiago de Chile und Krasnoyarsk/Sibirien nachgespielt. Für „Illegal, Berichte aus dem Untergrund“ erhielt sie im Rahmen des Stücklabors Basel den Publikumspreis. Sie schrieb für das Theater Biel-Solothurn die Dramatisierung des Romans „Das Land das ich dir zeige“ von Peter Lotar. Für ABRAKADABRA FILMS hat sie eben die erste Drehbuchfassung für den Langspielfilm SUCH IS LIFE fertig gestellt. Mit 1visible hat sie folgende Produktionen realisiert: „INANNA, Euphrates survival song“ (2009), „Meggiy geht zurück in den Kongo“ (2009), „To be or not to be humanoid“ (2013) und „ECCE HOMO“ (2014). Mit Beren Tuna, Claudia Tolusso und Astride Schlaefli verbindet Mirjam Neidhart eine langjährige Zusammenarbeit. Mirjam Neidhart lebt mit ihrer Familie in Zürich.
www.mirjamneidhart.ch

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Claudia Tolusso (1971)
Bühnenbildnerin. Hochschule für Design und Kunst in Luzern, danach die Staatliche Akademie der bildenden Künste in Stuttgart (Master als Bühnen- und Kostümbildnerin). Szenografie-Dozentin in Wellington (Neuseeland) bis 2008 und in Nendeln /Eschen (Liechtenstein) seit 2009. Gründungsmitglied der „Theaterwerkstatt Luzern“ und des Theaters „1visible“ in Zürich. 2009 AIL-Stipendium der ZHdK mit Installationen für die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in Bellinzona. Bühnenbliderin für „Szenart“: „Freiamt / Sturm“, 2010, für das „Stanser Theater“: „Schattmatt“,2011 und die „Luzerner Spielleute“: „Nach dem Regen“ 2012). Für „1visible“:„Inanna“ 2009, „To Be, or Not to Be Humanoid“ 2010 und „Ecce Homo“ 2014/15. Für das mikroskopTheater W.S. Arnold: „Der Baron von Münchhausen“ 2014/15 und die Company Inter-Act, Visch&Vogel, Tamil Arts and Culture: „Eine Frau, ein Mann“ 2015/16“. In Vorbereitung: Grenzgänger Luzern: „E:D:E:N“ Premiere Mai 2016 im Südpool Luzern und Freilichtbühne „Sagenhaftes Horw“: „Der kleine Gatsby“ Premiere Mai 2016 in der Villa Chrämerstein.
www.claudia-tolusso.ch

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Beren Tuna (1980)
absolvierte ihre Schauspielausbildung 2002 bis 2006 an der Hochschule für Musik und Theater Zürich (heute ZHdK). Seither war sie als freie Schauspielerin auf verschiedenen Bühnen inder Schweiz und in Deutschland zu sehen, u.a. Rote Fabrik Zürich, Staatstheater Braunschweig, Neuköllner Oper Berlin, Konzert Theater Bern. Am Theater Basel arbeitete sie mit Stephan Keagi (Riminiprotokoll) bei der Produktion „Cargo Sofia-Basel“ mit. 2009 gründete sie mit Mirjam Neidhart die Produktionsplattform 1visible, mit der sie seither „Meggiy geht zurück in den Kongo“ und das dramatische Konzert „Inanna- Euphrates Survival Song“ zur Aufführung brachte. Eine wichtige Arbeit war auch „Heimweg“ ein Klassenzimmerstück, das sie in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Christine Glauser entwickelte und mit dem sie an mehrere Festivals eingeladen wurde. Aktuell ist sie im Kinofilm „Köpek“ (Regie: Esen Isik) zu sehen. Für diese Rolle wurde sie für den Schweizer Filmpreis 2016 als beste Hauptdarstellerin nominiert.
www.berentuna.com

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Suzanne Zahnd – Konzept/Text
Geboren 1961. Suzanne Zahnd ist seit über zehn Jahren als Theaterautorin tätig, unter anderem für die Produktionen Die sorglose Heiterkeit der Unternehmerherzen, 2003 (Regie: Christoph Frick, UA Gessnerallee Zürich, Gastspiele im In- und Ausland) / Fackeln – Rituale notorischer Querulanten, 2004 (Regie: Meret Matter, UA Theater an der Winkelwiese Zürich, Gastspiele im In- und Ausland) / DNA – Eine Familiensaga, 2005 (Regie: Christoph Frick, UA Kaserne Basel, Gastspiele im In- und Ausland) / Im inneren Ausland – Eine Expedition, 2006 (Regie: Christoph Frick, UA Stadttheater Bern) / Lucas Geist – Absolut Züri, 2008 (Regie: Christina Rast, UA Theater an der Winkelwiese Zürich). Beim Projekt Memory Lost, 2010 (Regie: schützwolff, UA Kaserne Basel Gastspiele in der Schweiz) wirkte sie als Dramaturgin mit. Als Bassistin und Sängerin tourte sie quer durch Europa und brachte diverse Tonträger-produktionen hervor. Als Journalistin schreibt sie unter anderem für die WoZ, NZZ Folio, Du, Spex, und Das Magazin. Von 1984 – 2002 arbeitete sie als Moderatorin und Redaktorin bei Radio DRS 3. Im Jahre 2002 gewann sie den German international Poetry Slam in Hamburg. Sie realisierte verschiedene Performance-Projekte u.a. für die Expo 02, Kulturhauptstadt 2003 Graz und das Belluard-Festival Fribourg. Zusammenarbeiten mit bildenden KünstlerInnen erfolgten z.B. mit Almut Rembges bblackboxx (Kunst- und Theorieprojekt in unmittelbarer Nachbarschaft des Empfangs- und Verfahrenszentrums für Asylsuchende in Basel) sowie mit Sibylle Hauert und Daniel Reichmuth (Tinguelymuseum Basel und Kunstmuseum Graz). Seit einigen Jahren ist sie Schreibcoach für das Projekt Schulhausroman (Schreibwerkstätten mit sog. schulschwachen Jugendlichen). 2007 erlangte sie das Diplom als Yogalehrerin und führt eine eigene Schule in Zürich.
www.yogagarage.ch

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Astride Schlaefli (1975)
arbeitet als freischaffende Regisseurin, Performerin, Musikerin und Komponistin in den Bereichen Theater, Musiktheater und Performance hauptsächlich mit dem Collectif barbare, aber auch mit anderen Gruppen, in der Schweiz und im Ausland. Diplom an der Universität Bern, Sekundarlehramt (Visuelle Kunst und Musik), dann Klavierdiplom bei Pierre Sublet an der Hochschule der Künste Bern mit Vertiefung in zeitgenössischer Kammermusik und instrumentalem Theater, Ausbildung in Musiktheater an der HDK, Weiterbildung an der Klangkunstbühne Berlin bei Georges Aperghis, Ruedi Häusermann, Vinko Globokar, Cesar Brie, Maria Elena Amos und Jürg Kienberger. Vertiefung in Ton- und Filmschnitt und Sounddesign an der UdK. Kompositionskurs bei Georges Aperghis und Xavier Dayer an der HdK. Mitglied des Tonkünstlervereins seit 2004. Mehrfache Zusammenarbeit mit Mirjam Neidhart, Trix Bühler. Eingeladen an die Festivals GASTSPIELE Zürich City und GASTSPIELE Zürichberg. Regelmässige Auftritte in der Roten Fabrik, im Theater Winkelwiese, im Kunstraum Walcheturm. Dreijährige Kooperation der Performance “REMOTE CITIZEN” mit dem Festival “Zürich tanzt”. Zusammenarbeit mit Blickfelder in 2016. Astride Schlaefli erhielt 2006 den 2. Preis des PREMIO Theater Wettbewerbs, 2008 den Prix 2008 de la Commission Culturelle Interjurassienne und 2013 das Atelier-Stipendium New York des Kantons Bern.
www.astrideschlaefli.ch / www.collectif-barbare.ch

Michael Wolf – Spiel
Geboren 1966 in Aarau. Nach der Matura absolvierte er die Ausbildung an der Schauspiel-Akademie in Zürich (1986-1989). Seither arbeitet er als Schauspieler an festen Häusern und mit freien Gruppen, unter anderem am Stadttheater Konstanz, Schauspiel Bonn, Schauspielhaus Zürich, Theater an der Winkelwiese, Luzerner Theater, mit Theater KLARA Basel, Theater Marie, Matterhorn Produktionen, Kraut_produktionen Zürich. Er arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Voker Hesse, Manfred Weckwerth, Jarg Pataki, Meret Matter, Ursina Greuel, Reinhard Göber und Nils Torpus. Mit Christoph Frick und Theater KLARA verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Zwischen 1996 und 2012 war er in folgenden Produktionen als Schauspieler beteiligt: Die Krönung, 1000 Chancen, Die Konsequenz des Wettbewerbs ist die Show, Mehr Geld, Gestörte Vorgesetzte, Snack-BarTragedy, DNA, Hochstapler und Falschspieler, Letzte Welten. Seit 1990 initiiert er nebenbei diverse eigene Theaterprojekte (Auswahl): 1993 Daniil Charms – Die Kunst ist ein Schrank (Adi Blum, Adrian Meyer, Theater Tuchlaube Aarau) / 1996 Charles Fourier – Für Luxus, Liebe, Leidenschaft (zusammenstoss Luzern, Theater Tuchlaube Aarau) / 1999 Der Schaum der Tage (Rust, Wolf, Zimmermann, Rote Fabrik Zürich) / 2001 Fernando Pessoa – Das Buch der Unruhe mit S. Hunziker (Aarau, Zürich, Bern) / 2004 Escape (Rust, Wolf, Andereggen, Glarner, Rote Fabrik Zürich) / 2006 Gustave Flaubert – Kleines Lied der menschlichen Dummheit (Luzern, Zürich, Basel, Aarau) / 2012 Das grüne Rauschen, Gruppe PARK (Clarissa Herbst, Dominique Rust, Mario Marchisella, Michael Wolf, Helmhaus Zürich, Kunstraum Baden).

Hanna Essinger – Spiel
Geboren 1965. Von 1986 – 1990 studierte sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg im Studiengang Schauspiel. Im Anschluss, von 1990 – 1995, folgten Engagements am Landestheater Salzburg, Stadttheater Heidelberg und an der Landesbühne Wilhelmshaven. 1995 kam ihr erstes Kind zur Welt. Von 1995 – 1996 war sie im Festengagement am Landestheater Reutlingen. 1996 wurde ihr zweites Kind geboren. Von 1999 – 2002 folgten Engagements am Staatstheater Braunschweig und Staatstheater Kassel. Seit 2002 arbeitet Hanna Essinger als Theatertrainerin und Regisseurin in Berliner Schulen. 2003 kam ihr drittes Kind zur Welt. Von 2003 – 2006 wirkte sie als künstlerische Mitarbeiterin an der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land mit. 2009 spielte sie in Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare im Rosenhof/ Oranienburg die Rolle des Puck. Seit 2010 arbeitet sie als Theatertrainerin im Rahmen der Berliner TUSCH Projekte und ist Co- Leiterin der Theatergruppe Die Mitspieler. Seit 2011 ist sie die künstlerische Leiterin der Theaterwerkstatt der Jugendstrafanstalt DorBerlin und arbeitet als Theatertrainerin in Projekt Gefängnis-Kunst-Gesellschaft/minor e.V.

Dorothee Metz – Puppenspiel
Geboren 1967 in Göttingen. Sie wuchs in Österreich, Kanada und Deutschland auf. Nach ihrer Ausbildung zur Heilpädagogin in Irland folgte ein Schauspielstudium in London. Seit Abschluss ihres Puppenspielstudiums 2001 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin ist sie freischaffend als Puppenspielerin und Schauspielerin tätig. Unter anderem hatte sie Gastengagements am Stadttheater Luzern, Stadttheater Bern, Staatstheater Stuttgart, Staatstheater Hannover, Deutsches Theater Berlin, Residenztheater München und am Theatre Nationale de Bordeaux. Mit ihren eigenen Arbeiten trat sie an zahlreichen Festivals auf. Von 2006 – 2010 war sie als Schauspielerin und Puppenspielerin im Stadttheater Freiburg – mit eigener Werkstatt – engagiert. Seit 2011 ist sie wieder freischaffend als Spielerin, Dozentin, Puppencoach und Radiosprecherin tätig. Ihre Leidenschaft gilt dabei der spielerischen Erforschung und Synthese von Puppenspiel, Schauspiel, Tanz und Oper.
www.dorotheemetz.com.

Kilian Haselbeck – Tanz
Geboren 1986. Er kam über Hip Hop und Ballet zum Zeitgenössischen Tanz. Von 2001 – 2003 besuchte er das Ballet Center Gerda von Arb in Zürich. Danach zog er nach Rotterdam, wo er 2008 seine Ausbildung an der Codarts Rotterdam abschloss. Seither ist er als freischaffender Tänzer und Choreograph in verschiedensten Ländern tätig. Unter anderem in Shanghai für die Expo, in New York mit Les Ballets du Monde, in der Schweiz mit Philipe Saire, Oona Project, Meret Schlegel und Philip Amann. Restle yourself into the ground mit Philip Amann tourte 2012 beim Tanz Plan Ost und das Stück To be or Orthopädie mit Meret Schlegel wird beim Tanzfaktor Interregio 2013 auf Tournee zu sehen sein.

Dr. Manfred Hild, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Informatik – Robotik
Geboren 1968. Dr. Manfred Hild hat an der Universität Konstanz Mathematik und Psychologie studiert und an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Seit 2002 bietet er dort regelmäßig Vorlesungen an und betreut Diplomarbeiten. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Dynamik rekurrenter neuronaler Netze, der humanoiden Robotik mit den Schwerpunkten Sensomotorik und audio-visuelle Wahrnehmung, unüberwachten Lernverfahren zur Selbstexploration sowie verteilten vernetzten Systemen. Als Leiter des Labors für Neurorobotik beinhaltet seine praktische Arbeit biomechanische Konstruktion, Entwicklung elektronischer Schaltungen und Erstellung von Firmware. Weitere Interessensgebiete sind Computermusik, digitale Signalverarbeitung sowie FPGA-Anwendungen.
www.neurorobotik.de.

SEMNI
Prototyp geboren, finale Version in Entwicklung. Auf ägyptisch bedeutet Semni wörtlich sich etablieren – und genau das ist das Ziel des Selbst-Explorierenden Multi-Neuronalen Individuums (Self-Exploring Multi-Neural Individual). Semni ertastet auf behutsame Weise sich selbst und seine Umwelt, findet heraus welche motorischen Aktionen effizient sind und welche unerhört viel Energie kosten. Mit der Zeit probiert Semni zunehmend akrobatischere Bewegungen aus, er hat Lust auf eigene Körperbeherrschung.
www.neurorobotik.de.

Prof. Dr. Rolf Pfeifer, Universität Zürich, Artificial Intelligence Laboratory – Robotik
Geboren 1947. Er studierte Physik und Mathematik an der ETH Zürich. Im Anschluss doktorierte er in Informatik an der ETH Zürich und wurde dann für eine Professur an die Universität Zürich berufen. Seit 1987 ist er der Direktor des Artificial Intelligence Laboratory. Von 1990 – 1991 war er Direktor des SWIFT AI Chair, an der Freien Universität Brüssel. Als Gastprofessor war er von 1996 – 1997 am MIT Artificial Intelligence Laboratory. Von 2003 – 2004 wurde er als Professor für Information Science and Technology an die Universität Tokyo berufen.
www.ifi.uzh.ch.

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Sasha Mazzotti
Geboren 1968. Nach ihrer Ausbildung an der ZHdK ging Sasha Mazzotti 1995 als Regieassistentin und Schauspielerin ans Hans Otto Theater nach Potsdam, wo sie von 1996 bis 1999 auch als Regisseurin inszenierte. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen studierte sie bei Philippe Gaulier in London Physical Theatre und Improvisation. 2001 kehrte sie nach Berlin zurück und inszenierte von Schiller über Shakespeare bis zu selbstentwickelten Stücken an Stadttheatern wie Weimar, Braunschweig, Stendal usw. 2006 zog es sie wieder nach Basel, wo sie sich der Gruppe ex/ex anschloss und mit dieser seither Theater im öffentlichen Raum realisiert. Sie gründete ausserdem sofamobile, eine Gruppe für interaktives Geschichtenerzählen und spielte unter diesem Label „Enter – Sara Tannen meets life“ von Bettina Wegenast. Zur Zeit erarbeitet sie mit ihrer Gruppe das Stück „Killing Swine, Macbeth, the true Story“, das sie selber spielt. „To be, or not to be humanoid“ ist ihre erste Zusammenarbeit mit 1visible.
www.sashamazzotti.com.

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Philipp Siegel
Geboren 1970. Schloss nach zehn Jahren Gipsy- und Jazzmusik die Ausbildungen als Schauspieler und Puppenspieler an der ZHdK (Teilstudium Berlin, Ernst Busch) abgeschlossen. Im Anschluss spielte er auf diversen Bühnen in Deutschland (Wilhelmshaven, Weimar, Bregenz) und in Amsterdam als Schauspieler sowie im Film. Ausgezeichnete Produktionen: „Fledermäuse im Bauch“ (Diplomkurzfilm 2004). „Schweiz küsst Türkei“ (Jugendstück 2006, Entwicklung und Uraufführung), „Die Chronisten“ (Theaterhaus Gessneralle, krautproduktionen, 2010). Heute tourt er mit dem Bernerhofquartett, einem kabarettistischen a-capella Quartett und spielt in diversen Produktionen der freien Theaterszene Schweiz. Mit Mirjam Neidhart hat er erstmals in „GILGAMESCH“ zusammen gearbeitet, einem transdisziplinären Projekt der damaligen HMT.

Douglas Geers – Komponist
Douglas Geers wurde in Cincinnati, Ohio geboren (USA). Er studierte mittels Fellowships an der Xavier University (B.A. in Englisch and Music), dem Cincinnati College-Conservatory of Music (Master of Music) und an der Columbia University (Doctor of Musical Arts, 2002). An der Columbia University studierte er bei Tristan Murail, Fred Lerdahl, Jonathan Kramer, and Brad Garton Komposition und Computer Musik. Während er Associate Professor für Komposition und Direktor des Electronischen Musik Studios an der University of Minnesota (Minneapolis), USA war (2002-2009), gründete er das jährliche Spark Festival für elektronische Musik und Kunst, welches in seinem sechsjährigen Bestehen bereits internationales Renomé erreicht hat. Seit Herbst 09 ist er Associate Professor für Komposition und Direktor des Center for Computer Music am Brooklyn College Conservatory of Music, New York City, USA. Seine Werke wurden an Festivals wie dem American Festival of Microtonal Music, Seoul International Computer Musik Festival, Sonic Circuits Festival, ICMC, ISCM Weltmusiktage, SEAMUS, etc. u.a. in Nord- und Südamerika, Australien, China und in der Schweiz aufgeführt. Douglas Geers wurde für sein Werk und innovative Verflechtung von Computererzeugten und akustisch-instrumentalen Klangwelten mit zahlreichen Preisen u.a. des Experimentalstudios der Heinrich-Strobel-Stiftung, der Fulbright Foundation geehrt. Seine Musik ist auf den Innova, Capstone, EMcoll und SEAMUS Labels erschienen.
www.dgeers.com.

Maja Cerar – Violinistin
Maja Cerar hat am Konservatorium Winterthur bei Aida Stucki-Piraccini und anschliessend bei Dorothy DeLay in New York studiert, Meisterkurse bei Zakhar Bron, Franco Gulli, Igor Oistrakh und Igor Ozim. Zahlreiche Auszeichnungen, zum Beispiel die Förderung durch die Schweizerische Studienstiftung, der Migros-Studienpreis und das Fellowship der Columbia University wurden ihr zuteil. Nebst intensiver Konzerttätigkeit hat Maja Cerar ein Ph.D. in Musikwissenschaft über Schuberts Kammermusikwerke an der Columbia University in New York abgeschlossen. Seit ihrem Debütkonzert in der Zürcher Tonhalle 1991 konzertierte die Geigerin als Solistin mit renommierten Orchestern und Dirigenten und hat mit ausserordentlichem Erfolg Rezitals in Paris, Rom, New York, Washington und Chicago sowie an Festivals wie in Davos (“Young Artists in Concert”) gespielt. Ausserdem ist sie in Theater-, Tanzproduktion (Merce Cunningham Studio, New York) und im Film mit der Violine aufgetreten. Sie arbeitete mit Komponisten wie Sebastian Currier, Beat Furrer, Uros Krek, György Kurtág, Alvin Lucier, Morton Subotnick, John Zorn, sowie mit zahlreichen Vertretern der jungen New Yorker Komponistengeneration. Die Violinistin pflegt sowohl klassische wie allerneueste Musik. Kürzlich hat sie zwei Violinkonzerte von Douglas Geers in Ljubljana und Chicago uraufgeführt (Laugh Perfumes für Violine und grosses Symphonieorchester, inspiriert von Arnold Schönbergs Pierrot lunaire und Sweep für Violine und das Princeton Laptop Orchestra). Gilgamesch, ein Multimediales Violintheater wurde mehrfach in Zürich aufgeführt (Musik: Douglas Geers, Regie: Mirjam Neidhart, Szenografie: Anne Lorenz, Spiel: Philipp Siegel).
www.majacerar.com.